Ein Gespräch zwischen Jerusalem und Magdeburg

Die Bibel denkt Hebräisch.

Dr. Yuval Lapide und Michael Pinchas Eliyahu Deck entdecken mit Ihnen die hebräische Gedankenwelt biblischer Texte. Wort für Wort. Frage für Frage.

Dr. Yuval Lapide und Michael Pinchas Eliyahu Deck sitzen lächelnd nebeneinander an einem Schreibtisch.Yuval Lapide & Michael Deck
Hebräischer TextJüdische AuslegungFragen an das Leben

Unsere Einladung

Was verändert sich, wenn wir einen vertrauten Bibeltext noch einmal hören – in der Sprache, in der er überliefert ist?

Eine Übersetzung eröffnet den Zugang. Der hebräische Text kann weitere Bezüge und Fragen sichtbar machen. Wir lesen genau, achten auf den Kontext und lassen jüdische Auslegung als jüdische Auslegung zu Wort kommen.

Unser Weg durch den Text

Drei Bewegungen. Ein offenes Gespräch.

Kein Vorwissen in Hebräisch erforderlich. Neugier, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft zum erneuten Lesen genügen.

Wahrnehmen

Wir hören einen Abschnitt auf Hebräisch und betrachten, wie er gewöhnlich übersetzt wird.

Vertiefen

Wir fragen nach Wortgebrauch, Zusammenhang und Stimmen aus der jüdischen Auslegungstradition.

Weiterdenken

Wir sprechen darüber, was eine neue Lesart für Gottesbild, Menschenbild und Alltag zur Frage stellt.

„Was steht im Text – und was verändert sich, wenn ich ihn so höre?“

Ein erster Einblick

Drei Wörter. Mehr als eine Frage.

Ein hebräisches Wort hat keine geheime Einheitsübersetzung. Seine Bedeutung entsteht im Satz und im Zusammenhang. Genau dort beginnt unsere Arbeit.

נפש

Nefesch

Wenn „Seele“ in der Übersetzung steht: Von welchem lebendigen Wesen und welchem Leben spricht der jeweilige Text?

Mensch & Leben
דבר

Davar

Wann ist von einem Wort die Rede, wann von einer Sache oder einem Ereignis? Der Zusammenhang entscheidet.

Wort & Wirklichkeit
שוב

Schuv

Was geschieht, wenn biblische Umkehr als Bewegung der Rückkehr hörbar wird?

Umkehr & Weg

Das geplante Pilotformat

Ein Kapitel. Ein Gespräch. Neue Sichtweisen.

In einer ausführlichen Folge nehmen wir uns Zeit für einen biblischen Abschnitt. Der Text führt das Gespräch; die Fragen dürfen offen bleiben.

Yuval fragt nach dem Hebräischen. Michael fragt nach dem Leben.

01Den hebräischen Text hören
02Übersetzungen und Schlüsselwörter prüfen
03Biblische und rabbinische Bezüge erschließen
04Fragen nach Gott, Mensch und Wirklichkeit stellen
05Die eigene Lebenspraxis befragen

Jüdisch-Biblischer Impuls zur Woche · Erste Folge

Hesekiel 36, Vers 36

Yuval liest den hebräischen Text und legt ihn aus. Michael stellt die Frage an dein Leben. Hören Sie beide Teile.

וְיָדְעוּ הַגּוֹיִם אֲשֶׁר יִשָּׁאֲרוּ סְבִיבוֹתֵיכֶם כִּי אֲנִי יְהוָה בָּנִיתִי הַנֶּהֱרָסוֹת נָטַעְתִּי הַנְּשַׁמָּה אֲנִי יְהוָה דִּבַּרְתִּי וְעָשִׂיתִי

„Dann werden die Stämme, die rings um euch übrigblieben, erkennen, dass ich es bin, der die Geschleiften auferbaute, der das Verstarrte wiederbepflanzt, ich, der Ewigende, bin es, der es redet, der es tut.“

Hesekiel 36,36 · Übersetzung nach Martin Buber

Dr. Yuval Lapide, dazu der Impuls der Woche: „Wo in meinem Leben versuche ich lediglich, das Zerstörte zu verwalten – während Gott vielleicht schon neu bauen und pflanzen will?“

Hebräischer Text · jüdische Auslegung

Dr. Yuval Lapide

Der Vers auf Hebräisch, seine Übersetzung und was er im Kontext des Wiederaufbaus Israels bedeutet.

Lebensfragen · geistliche Begleitung

Michael Pinchas Eliyahu Deck

Was der Vers für den eigenen inneren und äußeren Wiederaufbau bedeuten kann.

Zwei Stimmen im Gespräch

Freundschaft öffnet einen Denkraum.

Dr. Yuval Lapide aus Jerusalem und Michael Pinchas Eliyahu Deck aus Magdeburg verbindet eine außergewöhnliche Freundschaft und eine gemeinsame Leidenschaft: die hebräische Bibel. Gemeinsam untersuchen sie zentrale Texte der Tora Wort für Wort in ihrer hebräischen Gedankenwelt. Ihr Ziel ist nicht, Glauben zu zerstören, sondern ihn zu vertiefen: weg von einer reduzierten Übersetzungskenntnis – hin zur faszinierenden Weite des jüdischen Bibeldenkens.

Hebräischer Text · jüdische Tradition

Dr. Yuval Lapide

Yuval erschließt den hebräischen Wortlaut und bringt jüdische Leseweisen ins Gespräch. Er fragt genau hin: Was sagt der Text in seinem sprachlichen und überlieferten Zusammenhang?

Lebensfragen · geistliche Begleitung

Michael Pinchas Eliyahu Deck

Michael fragt als Unternehmer und geistlicher Begleiter, was diese Lektüre für vertraute Vorstellungen, die persönliche Berufung und das konkrete Handeln bedeuten könnte.

Häufige Fragen

Für wen ist das gedacht?

Muss ich Hebräisch können?

Nein. Die hebräischen Wörter werden vorgelesen und im Text erklärt. Wer Hebräisch kennt, kann die Beobachtungen vertiefen.

Geht es um eine einzige „richtige“ Übersetzung?

Nein. Wir vergleichen mögliche Übersetzungen und prüfen, welche der jeweilige Kontext trägt. Sprachliche Beobachtung und spätere Auslegung werden kenntlich unterschieden.

Ist das nur für Christen oder nur für Juden?

Eingeladen sind alle, die biblische Texte aufmerksam lesen möchten. Jüdische Tradition wird in ihrer eigenen Stimme ernst genommen; unterschiedliche Glaubensperspektiven dürfen im Gespräch sichtbar bleiben.

Weiterhören

Ein vertrauter Text kann eine neue Frage öffnen.

Sie möchten tiefer eintauchen in Yuval Lapides Auslegungen? Im Lapide Tonarchiv finden Sie zahlreiche weitere Vorträge und Gespräche zu jüdischer Auslegung und hebräischem Denken.

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